Ein bisschen über mich – wer hinter Alpakas vom Mühlenhof steckt
Wer ich bin
Ich glaube, manchmal ist es schön zu wissen, wer eigentlich hinter einem Projekt steht.
Nicht nur, was geplant ist.
Nicht nur, welche Tiere einziehen.
Nicht nur, wie die Koppel entsteht.
Sondern wer der Mensch dahinter ist.
Ich heiße Tina.

Ich bin naturverbunden, bodenständig und herzlich. Und ich glaube, wer mich kennt, würde wahrscheinlich auch sagen: manchmal ein bisschen perfektionistisch. Vielleicht sogar sehr perfektionistisch.
Und ungeduldig.
Eine Kombination, die nicht immer einfach ist – vor allem dann nicht, wenn man ein Projekt aufbaut, bei dem vieles Zeit braucht.
Mein Weg auf den Mühlenhof
Bevor ich vollständig in den Familienbetrieb eingestiegen bin, habe ich in der Werbung gearbeitet.
Gestaltung, Beschriftung, Kundenkontakt – das war lange mein Alltag. Und ehrlich gesagt: Ich habe meinen Job geliebt.
Es war also kein Weglaufen.
Kein „Ich will das alles nicht mehr“.
Sondern eher ein Ankommen an einem Punkt, der eigentlich schon lange klar war.
Denn mein Mann gehört zum Mühlenhof. Und ich liebe meinen Mann mehr als meinen alten Beruf.
Irgendwann war deutlich, dass dieser Schritt kommen wird. Dass ich hier gebraucht werde. Dass der Familienbetrieb Unterstützung braucht. Und dass mein Platz immer mehr genau hier entsteht.
Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich nun voll im Familienbetrieb dabei.
Und auch wenn vieles neu war, fühlt es sich heute richtig an.
Was ich am Hofleben liebe
Ich liebe die Abwechslung.
Kein Tag ist wie der andere.
Es gibt immer etwas zu tun.
Immer etwas zu organisieren.
Immer etwas, das anders kommt als geplant.
Und auch wenn genau das manchmal meine Geduld herausfordert, ist es gleichzeitig das, was ich daran mag.
Ich mag das Naturnahe.
Draußen sein.
Tiere um mich haben.
Nicht nur am Schreibtisch sitzen.
Den Wechsel der Jahreszeiten spüren.
Der Mühlenhof ist für mich nicht einfach nur ein Arbeitsplatz geworden. Er ist ein Ort, an dem Alltag, Familie, Arbeit und Leben ineinander übergehen.
Nicht immer einfach.
Aber echt.
Was mir manchmal schwerfällt
Wenn ich ehrlich bin, fällt es mir nicht immer leicht, Kontrolle abzugeben.
Ich möchte Dinge gut machen.
Am liebsten richtig gut.
Und wenn mir etwas wichtig ist, dann denke ich viel darüber nach. Manchmal zu viel.
Gerade bei meinem Alpaka-Projekt merke ich das sehr deutlich.
Ich möchte, dass es den Tieren gut geht. Ich möchte, dass alles durchdacht ist. Ich möchte, dass die Menschen später spüren, wie viel Herz darin steckt.
Und gleichzeitig muss ich lernen, dass nicht alles sofort fertig sein muss.
Dass Dinge wachsen dürfen.
Dass manches Zeit braucht.
Und dass nicht alles perfekt sein muss, um richtig zu sein.
Meine Familie im Hintergrund
Ohne meine Familie wäre dieser Weg nicht derselbe.
Mein Partner steht voll hinter mir und unterstützt dieses Projekt mit. Nicht nur mit Worten, sondern ganz praktisch – da, wo Hilfe gebraucht wird.
Auch meine Kinder gehören zu meinem Leben und zu diesem Weg dazu. Mein Sohn ist 19, meine Tochter 14. Beide erleben mit, wie sich hier Schritt für Schritt etwas Neues entwickelt.
Und vielleicht ist genau das auch ein Teil davon:
Dass dieses Projekt nicht getrennt vom Leben entsteht.
Sondern mitten darin.
Warum ich das alles mache
Ich mache dieses Projekt aus vollstem Herzen.
Nicht, weil es gerade modern ist.
Nicht, weil Alpakas auf Bildern schön aussehen.
Nicht, weil es einfach klingt.
Sondern weil ich daran glaube.
Ich glaube daran, dass Tiere Menschen berühren können, wenn man ihnen mit Respekt begegnet.
Ich glaube daran, dass Ruhe heute wichtiger ist denn je.
Und ich glaube daran, dass ein Ort entstehen kann, an dem Menschen kurz aus ihrem Alltag aussteigen dürfen.
Ohne Druck.
Ohne Lautstärke.
Ohne etwas leisten zu müssen.
Einfach ankommen.
Was ich mir wünsche
Ich wünsche mir, dass Menschen, die später zu uns kommen, nicht nur „einen Termin“ erleben.
Sondern einen Moment, der bleibt.
Vielleicht ganz leise.
Vielleicht unerwartet.
Vielleicht anders, als sie es vorher gedacht haben.
Und ich wünsche mir, dass sie merken:
Hier steckt kein fertiges Konzept von außen dahinter.
Sondern ein Mensch, der das wirklich meint.
Mit Herz.
Mit Überzeugung.
Mit ein bisschen Perfektionismus.
Und wahrscheinlich auch mit etwas Ungeduld.
Aber vor allem mit ganz viel Liebe zu dem, was hier entsteht.
